

FDP-Stadtverband Bad Krozingen
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Hamburger Bürgerschaftswahl
am 15. Februar 2015
Die FDP mit Spitzenkandidatin Katja Suding schafft mit 7,4 Prozent den Verbleib in der Bürgerschaft. „Die Freude und die Erleichterung sind groß, aber wir bleiben auf dem Teppich, denn morgen muss weiter hart gearbeitet werden, … wir wissen, dass das ein erster Schritt in die richtige Richtung ist“, erklärte Christian Lindner am Wahlabend.
Lindner betonte, dass das neue Profil der Freien Demokraten in Hamburg seine erste Bewährungsprobe bestanden habe. Drei wichtige Ansätze seien bei der Wahl in Hamburg zum Tragen gekommen seien: Beste Bildung für jeden Einzelnen, ein neuer Ansatz in der Wirtschaftspolitik, der sich auf Gründer fokussiert, und die innere Liberalität und Weltoffenheit der Gesellschaft. Dieser umfassende und tiefgründige liberale Kurs habe in Hamburg die Wähler überzeugt. Er stellte allerdings klar, dass die Freien Demokraten noch nicht "über den Berg" seien. Nach der inhaltlichen Neuausrichtung müssten sich jetzt die konkreten Projekte bei den Landtagswahlen bewähren. Das Ergebnis zeigt: Es ist weiter mit der FDP zu rechnen. „In Hamburg haben wir einen schönen Erfolg erzielt“, erklärte Christian Lindner noch am Wahlabend. „Wir sind Katja Suding für ihre großartige Arbeit dankbar. Vor allen Dingen sind wir heute aber dankbar den Hamburgerinnen und Hamburgern, die der Partei der Freiheit eine neue Chance gegeben haben“, führte er aus. Er ist überzeugt: "Eine erneuerte FDP kann sich eine neue Chance erarbeiten."
Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) will, wie vor der Wahl angekündigt, mit den Grünen über eine Koalition verhandeln. Die wiederum kündigten harte Verhandlungen mit der SPD an. Möglich wäre aber auch eine Koalition mit der FDP. Im Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“ erklärte Suding: „Der Ball liegt jetzt bei der SPD. Wenn der Bürgermeister anruft, dann werde ich rangehen. Verhandelt Olaf Scholz jetzt mit den Grünen, wird er irgendeinen politischen Preis für eine Koalitionsvereinbarung zahlen müssen – sei es bei der Olympiabewerbung, bei der Fahrrinnenanpassung der Elbe oder im Hinblick auf die Einführung der Stadtbahn.“
Zahlen und Fakten
Nach dem offiziellen vorläufigen Teilergebnis bleibt die SPD mit 45,7 Prozent leicht hinter der Bürgerschaftswahl von 2011 (48,4 Prozent) zurück. Die CDU mit Spitzenkandidat Dietrich Wersich schneidet mit 15,9 Prozent (2011: 21,9) so schlecht wie nie in Hamburg ab. Bundesweit ist es ihr schwächstes Landesergebnis seit 1959. Die Grünen legen mit 12,2 Prozent leicht zu (11,2) während sich die Linkspartei deutlich steigert und 8,5 Prozent (6,4) erreicht. Der FDP gelang zum ersten Mal seit ihrem Ausscheiden aus dem Bundestag 2013 die Rückkehr in einen Landtag und legte noch zu: Auf 7,4 nach 6,7 Prozent. In der Hamburger Bürgerschaft sind nun erstmals sechs Parteien vertreten. Es ergibt sich folgende Verteilung der 121 Sitze: SPD 58, CDU 20, Grüne 15, Linke 11, FDP 9, AfD 8. Damit fehlen Scholz zur absoluten Mehrheit 3 Sitze. Die Wahlbeteiligung war mit 56,6 Prozent so schlecht wie nie in Hamburg.
Text: FDP-Bundesgeschäftsstelle